Frieden beginnt in dir selbst

28. Februar 2022

Wie fühlst du dich gerade? Ist dein Wunsch nach bleibendem Frieden größer denn je?
Ich möchte dir sagen: alles, was du jetzt durchlebst, gehört zu dir und darf gesehen werden. Es ist jedoch auch hilfreich zu wissen, wie du damit umgehen kannst.

Angst, Fassungslosigkeit, Wut, Traurigkeit, Ohnmacht, Sorge – ja, diese Gefühle sind gerade präsent. Und sie sind kaum zu vermeiden, in einer Situation, wie wir sie nun erleben.

Auch ich selbst habe mich sehr schnell von diesen Gefühlen vereinnahmen lassen. Durch den Konsum der Medien, der Bilder, der Berichte – um zu wissen und zu verstehen, was gerade passiert. Natürlich entstanden gleich viele Diskussionen und Fragen in den Gesprächen mit meinen Kindern, die ebenfalls ein Gefühl von Angst und Unsicherheit verspüren.

Da ist mir ganz schnell klar geworden: meine eigene Haltung ist hier entscheidend und so wichtig, um meine Kinder zu stärken und ihnen Halt zu geben. Das ist heute mein Herzensanliegen: meine Überzeugung mit dir zu teilen.

Wir Menschen sind alle miteinander verbunden.

Wir spüren die Angst und die Sorge, wir spüren Mitgefühl und Hoffnung – und vor allem verspüren wir den großen Wunsch, etwas zu verändern und in Frieden zu leben. Wenn wir alle beginnen, in uns selbst Frieden zu fühlen, dann werden wir Großartiges aussenden.

Wir könnten denken, dass es nicht angemessen ist, in dieser Situation fröhlich zu sein oder Freude zu haben. Es ist jedoch genau das, was jetzt wichtig ist. 
Nein, das ist keine Ignoranz oder fehlendes Mitgefühl.

Fühle deine Angst, aber lass dich nicht lähmen.
Lass deine Wut zu, doch wandele sie in Hoffnung um.
Lebe JETZT das Leben, das du dir wünschst.  Sei dankbar und in Liebe und Freude für das, was du hast – denn du kannst die Welt wahrhaftig verschönern, wenn du jede Sekunde deines Lebens als ein Wunder betrachtest.

Je mehr du dies in deinem Umfeld lebst, umso mehr kann es sich verbreiten.

Frieden beginnt in dir selbst.

Auch in meinen Kursen gebe ich diese Botschaften an die Kinder weiter. Sie sind immer wieder so dankbar für diesen Raum des Friedens und der Achtsamkeit – mit all den Alltagsthemen, die gesehen und gehört werden. Ängste und Traurigkeit dürfen wahrgenommen werden. Ja, und diese Gefühle dürfen verwandelt werden, ohne sie zu verdrängen. Gefühle sind wie Besucher. Sie kommen – und dann dürfen sie auch wieder gehen. Denn alles gehört dazu. Licht und Schatten.

Das Wichtigste ist nur, dass wir mit unserem gemeinsamen Licht die Welt erhellen können. Frieden beginnt in dir – und damit die Freude.

Gib sie weiter an dein Kind. Die Welt wird dankbar sein.

Alles Liebe,
Antje

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